Ensemblekurs für HobbymusikerInnen
29.4. – 1.5. 2011 in Bischofshofen

Zielsetzung:
Während es für ausgebildete MusikerInnen viele Möglichkeiten gibt, sich im Ensemblespiel weiter zu bilden, gibt es kaum derartige Angebote für HobbymusikerInnen.
Für engagierte HobbymusikerInnen unterschiedlichen Könnens wird daher vom Verein BarockPur! ein Kurs zum Spiel barocker Ensembleliteratur angeboten.
Der Kurs ist offen für alle Instrumente, die im Barock gespielt wurden (zB Geigen, Violen, Celli, Gamben, Traversflöten, Blockflöten, Oboen, Fagotte, Cembali…), und für SängerInnen. Auch PianistInnen, die sich gerne im Continuospiel mit Cembali betätigen wollen, sind herzlich willkommen.
Kursort: Pfarrzentrum Bischofshofen im Salzburger Pongau
Info-PDF
DozentInnen:
Marie-Kathrin Melnitzky (Musikalische Leitung, Gesang)
Mitglieder von “Spirit of Musicke”
Maria Loos (Blockflöte)
Gabriele Ruhland (Gambe, Barockcello)
Veronika Braß (Cembalo)
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturvereines Pongowe
Marie-Kathrin Melnitzky
maturierte am Musischen Gymnasium in Salzburg und studierte historische Harfen bei A. L. King und Gesang bei H. v. d. Kamp an der Akademie für Alte Musik in Bremen. Es folgten aufbauende Studien und eine Ausbildung zum Koloratursopran bei M. Blok in Amsterdam.
Über 1000 Konzerte in Europa und Südamerika, Aufführung von Bühnenwerken für das Eckhof-Theater sowie zahlreiche Rundfunk- und Fernsehauftritte im Bereich alter Musik. Daneben musikwissenschaftliche Veröffentlichungen, 6 CDs und langjährige Unterrichtstätigkeit.
Maria Loos
studierte Musik- und Tanzerziehung und Blockflöte am Mozarteum Salzburg und erlangte ihre Konzertreifeprüfung für Blockflöte „mit Auszeichnung“ . Ein zweijähriges Stipendium an der Hochschule Leipzig, sowie Meisterkurse bei Han Tol, Carin van Heerden, Gerd Lünenbürger u.a. vervollständigten ihre Studien.
Seitdem ist sie eine gefragte Interpretin Alter und Neuer Musik und konzertiert auf Festivals, wie den Salzburger Festspielen, Innsbrucker Festwochen, Alte Oper Frankfurt, Solistenkonzerte Villach u.a.
Sie ist Dozentin internationaler Kurse, sowie Jurorin des Wettbewerbs „Prima la Musica“ und wirkte bei zahlreichen CD - und Rundfunkaufnahmen mit.
Seit 2006 ist sie regelmäßig zu Konzerten und Meisterkursen nach Nord- und Südamerika eingeladen.
Gabriele Ruhland
studierte Cello bei Prof. Fritz Kiskalt an der Musikhochschule München. Meisterkurse bei Peter Wöpke, William Pleeth, Julius Berger und dem La Salle Quartett führten weiter zum Meisterklassenstudium in den USA (Cincinnati/Ohio). Dort begann ihre intensive Auseinandersetzung mit der Alten Musik und sie schloß ein Gambenstudium bei Judith Davidoff (New York Viol Consort) und bei José Vasquez in Wien an. Sie war Preisträgerin der internationalen Wettbewerbe in Trappani/ Italien und Osaka/Japan.
Als Leiterin des Festivals „AmaDea – Die Komponistinnen des Barock“ erregte sie internationales Aufsehen, und eine beträchtliche Auswahl an Noten von Barockkomponistinnen und entsprechende Literatur finden sich in ihrer eigenen Bibliothek.
Veronika Brass
Nach ihrem Klavierstudium an der Hochschule der Künste in Berlin beschäftigte Veronika Braß sich intensiv mit historischer Aufführungspraxis und dem Cembalospiel; so wurde sie Preisträgerin beim Hochschulwettbewerb im Fach „Ensemble Alte Musik“ . Zu ihren Lehrern zählen Prof. Mitzy Meyerson, Prof. Christine Schornsheim und Jesper Christensen.
Engagements bei internationalen Wettbewerben und Festivals folgten. Zu Ihren Kammermusikpartnern gehören u.a. Peter Kooj und Christine Busch; sie arbeitet regelmäßig mit Christoph Poppen und dem Münchner Kammerorchester zusammen.
Seit 2002 ist sie Dozentin für Musiktheorie an der Hochschule für Musik in München und seit 2005 dort als Cembalo-Korrepetitorin engagiert.
